Globalisierung und Klimawandel: Chance und Katastrophe
Die Globalisierung hat es beispielsweise mit sich gebracht, dass viele Fluggesellschaften als Billiganbieter auf den Plan getreten sind. Verbraucher, die Schnäppchen locken, realisieren oft nicht, dass billiges Fliegen hinsichtlich des Klimawandels eine ungute Entwicklung ist. Obwohl die Globalisierung viele Chancen insbesondere für die Wirtschaft birgt, so drückte ein Vertreter des Naturschutzbundes den Sachverhalt deutlich aus: „Billig fliegen ist ökologischer Wahnsinn.“ Denn durch die vielen preiswerten Angebote buchen Reisende öfter Flüge, was zur Folge hat, dass noch mehr Schadstoffe in die Atmosphäre gelangen, weil es mehr Flugverkehr gibt.
Auch europäische Unternehmen, die sich mit Produktionsstätten in Staaten ansiedeln, wo es keine Umweltauflagen gibt, tragen dazu bei, dass sich der Treibhauseffekt verstärkt und die Erderwärmung voranschreitet. Doch im Rahmen der Globalisierung, die neue Kommunikationsformen mit sich gebracht hat, industrialisieren sich auch viele andere Staaten zunehmend ohne auf die Umwelt Rücksicht zu nehmen. Unternehmen, Dienstleistungen und Angebote schießen in diesen Ländern aus dem Boden, damit aber auch eine steigende Verschmutzung der Umwelt. Ein klassisches Land, das zum Wirtschaftstiger mutiert ist, ist China. Die geballte wirtschaftliche Kraft wird jedoch teuer erkauft, indem keinerlei Rücksicht auf die Natur genommen wird. Chinesische Großstädte sind die Städte, die weltweit die größte Luftverschmutzung aufweisen. Wirtschaftliche Riesen wie China produzieren unzählige Mengen an CO² jedes Jahr und vergiften damit die Atmosphäre, weil dem wirtschaftlichen Aufschwung größere Bedeutung beigemessen wird als der Umwelt. Der Grund ist, dass rund 1,3 Milliarden Menschen mit Arbeit versehen werden müssen, um politische Unruhen zu vermeiden und die Stabilität im Land zu gewährleisten.
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